Wiedergewinnung
historischer Bausubstanz
Ein Handbuch über Renovierungstechniken und -kosten
Nutzung bestehender Bausubstanz
Ein vernünftiger Weg zur Schaffung neuen Wohnraumes
Die Wiedergewinnung historischer Gebäude für Wohnzwecke
gehört zu den vorrangigen Aufgaben des Wohnbauinstitutes.
Die sozialen und volkswirtschaftlichen Vorteile der Erhaltung
und Nutzung bestehender Bausubstanz sowie die extreme Knappheit
des verfügbaren Baulandes in Südtirol haben die
Wiedergewinnung bestehender Gebäude zu einem vernünftigen
Weg zur Schaffung neuen Wohnraumes werden lassen. Ein großes
Hindernis stellt die Ungewissheit in der Abschätzung
der Umbaukosten dar. Gerade der Aspekt Baukosten ist aber
dem Wohnbauinstitut ein großes Anliegen. Zum einen,
weil es an maximal zulässige Baukosten gebunden ist und
zum anderen es sich verpflichtet fühlt, eine optimale
Wohnqualität zum günstigsten Preis zu erreichen.
Bisher gab es jedoch keine fundierten und bindenden Aussagen,
was bestimmte Sanierungsmaßnahmen kosten oder kosten
dürfen.
Im Rahmen der Ausarbeitung der neuen technischen Normen für
die Bauvorhaben des Wohnbauinstitutes beschloss das Wohnbauinstitut
einen Leitfaden herauszugeben, der im Bereich der Wiedergewinnungsarbeiten
neben dem technischen Aspekt der jeweiligen Leistungsbeschreibungen
auch der Erstellung detaillierter Kostenanalysen ein besonderes
Augenmerk widmet. Im Handbuch – das jedoch nicht als
Rezeptbuch, sondern als Angebot für mögliche Lösungsansätze
aus heutiger Sicht gehandhabt werden soll – werden neben
der Bestandsanalyse alter Bausubstanz und Lösungsvorschläge
für die Sanierung einzelner Bauelemente auch die entsprechenden
Kostenanalysen angeführt. Dies ermöglicht es, die
Kosten der Wiedergewinnungsarbeiten möglichst genau abschätzen
zu können, und stellt zudem eine konkrete Entscheidungshilfe
bei der Festlegung der einzelnen baulichen Eingriffe dar.
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