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Durch das Wobi wird ein historisches Gebäude in Brixen wieder zum Leben erweckt.

In Brixen in der Runggadgasse 11 arbeitet das WOBI an der Sanierung und einer konservativen Restaurierung eines denkmalgeschützten Gebäudes, ein Zeugnis der architektonischen und künstlerischen Vergangenheit von Brixen.

Die Vertreter der Gemeinde, der Baufirma und des Wobi beim Lokalaugenschein.
ZoomansichtDie Vertreter der Gemeinde, der Baufirma und des Wobi beim Lokalaugenschein.

Durch die Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten des Gebäudes werden Büros, 9 Sozialwohnungen für Senioren und 9 Wohnungen für den Mittelstand gewonnen. Es ist auch eine behindertengerechte Wohnung vorgesehen. Alle Wohnungen entsprechen den Planungskriterien des Institutes. Sie erfüllen die heutigen Wohnbedürfnisse und wirken hell und großzügig. Das Gebäude wird mit Aufzug, Autoabstellplätzen sowie Radständer ausgestattet.

In der großzügigen Eingangshalle werden vier Räume entstehen, die für Vereine bestimmt sind und für Ausstellungen genutzt werden können.

 Brixen hat die höchste Zuwachsrate an Bevölkerung und damit einen großen Bedarf an Wohnungen. Daher ist es wichtig, auch bei bestehenden Gebäuden zu intervenieren, um diesem Bedarf besser gerecht zu werden. Wobi-Präsident Heiner Schweigkofler sieht in dieser Sanierung eine soziale Investition für die Bürger von Brixen.

Das Gebäude hat eine langjährige Geschichte. Im Erdgeschoss sind Kreuzgewölbe zu sehen. Im ersten Obergeschoss befindet sich die reichste Ausstattung des ganzen Gebäudes, die beiden großen Räume sind jeweils durch einen Erker charakterisiert. Das Eckzimmer bietet eine gut erhaltene Kassettendecke. Im Atrium und im zentralen Raum wurden Fresken und Darstellungen von Landsknechten gefunden.

Das Eingangsportal trägt im Schlussstein das Emblem der de Paula mit dem Datum 1632, das Jahr in dem das Gebäude in eine Adelsresidenz im Stil der Renaissance umgestaltet wurde.

Das Gebäude wird dem Institut für den sozialen Wohnbau für 60 Jahre das Nutzungsrecht eingeräumt und geht dann an die Gemeinde Brixen zurück, die sonst nicht in der Lage gewesen wäre, die Sanierung und Restaurierung direkt durchzuführen.

 

Ein  Lokalaugenschein hat  vor kurzem stattgefunden.  Foto von links nach rechts:

Arch. Domenico Russo - Technischer Direktor Wobi

Arch. Chiara Fedeli - Bauleiterin

Claudio Del Piero - Vizebürgermeister Brixen

Heiner Schweigkofler - Wobi-Präsident

Christoph Ausserhofer  - Inhaber Unionbau

Ing. Georg Ausserhofer - Bauleiter Unionbau

Ing. Alexander Gruber - Leiter Technischer Dienst Gemeinde Brixen


(WS)

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