Neue Mieterordnung

Funktionierende Nachbarschaften sind uns ein Anliegen. Dafür sind Verständnis und Toleranz unerlässlich, denn das Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft mit Menschen aller Altersgruppen aus unterschiedlichen Kulturkreisen erfordert gegenseitige Rücksichtnahme aller Bewohnerinnen und Bewohner. Konflikte können vermieden werden, wenn man miteinander redet und einander zuhört. Damit Streitigkeiten gar nicht erst entstehen, sind feste Regeln erforderlich.

Ein schönes Umfeld, gepflegte Gemeinschaftsflächen, saubere Treppenhäuser und funktionierende Einrichtungen für den allgemeinen Gebrauch erhöhen den Wohnwert für alle Mieterinnen und Mieter. Es lohnt sich daher, nicht nur mit der eigenen Wohnung sorgfältig und verantwortungsvoll umzugehen, sondern mit der gesamten Wohnanlage.

Deshalb sind sämtliche Bestimmungen der Mietvereinbarung und der Mieterordnung einzuhalten. Insbesondere gilt für die Bewohner und Besucher dieses Gebäudes:

a)   Die Ruhezeiten von 22.00 Uhr bis 7.00 Uhr in der Nacht und von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr sind zwingend einzuhalten. Grundsätzlich ist auf die Nachbarn Rücksicht zu nehmen.

b)   Hauseingangstür und andere Zugänge des Gebäudes sind verschlossen zu halten, mit Ausnahme der für die Lüftung der Gemeinschaftsflächen notwendigen Zeit während der Tagesstunden.

c)   In den Gemeinschaftsräumen ist das Rauchen verboten.

d)  Der Konsum von Alkohol oder gesetzlich verbotener Substanzen ist in den gemeinschaftlichen Anteilen verboten.

e)   Das Gebäude ist sauber und frei von Gegenständen und Müll zu halten. Zigarettenkippen dürfen nicht achtlos weggeworfen, Wände dürfen nicht mit Schriften oder Zeichnungen usw. beschmiert werden.

f)   Die gemeinschaftlichen Grünflächen sind sorgsam zu nutzen, Blumenbeete dürfen nicht betreten werden. Es ist untersagt, sich die gemeinschaftlichen Grünflächen zum Anbau eigener Pflanzen und Blumen anzueignen. Die Hinweise an den Anschlagtafeln im Gebäude sind zu beachten.

g)  Es ist verboten, offensichtlich nicht mehr benutzte Fahrräder, Kleinmotorräder u.ä. auf den gemeinschaftlichen Teilen abzustellen.

h)  Das Aufstellen von Spielgeräten (Schaukeln, Trampoline, Rutschen, Schwimmbecken usw.) auf den Gemeinschaftsflächen ist untersagt.

i)    Zur eigenen Familiengemeinschaft gehörende oder – auch nur für kurze Zeiträume – anvertraute Minderjährige müssen zur Vermeidung von Verletzungen, Beschädigungen oder störendem Lärm angemessen beaufsichtigt werden. Das Spielen auf Parkplätzen, Manövrierflächen und Stiegen sowie in Aufzügen und Laubengängen und grund­sätzlich an gefährlichen Orten oder zum Schaden der Hausgemeinschaft ist verboten.

j)    Das Parken ist nur in den dafür vorgesehenen Bereichen und gemäß den Vorgaben des Wohnbauinstitutes gestattet.

k)   Motoren von Personenkraftwagen, Motorrädern und anderen Fahrzeugen dürfen nicht über die unbedingt erforderliche Zeit hinaus laufengelassen werden.

l)    Das Waschen von Fahrzeugen auf den Gemeinschaftsflächen ist nicht erlaubt.

m) Tiere dürfen nicht in den Gemeinschaftsflächen frei und ohne Vorsichtsmaßnahmen herumlaufen.

n)  Das Füttern von Tauben und anderen Tieren ist auf den Gemeinschaftsflächen untersagt.

o)   Die Aufzüge sind ausschließlich für den Transport von Personen und Haustieren bestimmt. Minderjährige unter 12 Jahre müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.

p)   Die Mietparteien haften solidarisch für Schäden am Gebäude, sofern der Urheber des Schadens nicht ausfindig gemacht werden kann.

q)  Bei Gefahr sind die Mitglieder der Hausgemeinschaft verpflichtet, unverzüglich die Rettungskräfte, in erster Linie die Feuerwehr, zu alarmieren und das WOBI zu verständigen.