35 Bewohner erhalten neue Wohnungen in Bozen.

Das Projekt Sinfonia hat erste Früchte getragen: am Freitag, 24. Mai  übergaben die Landesrätin für Wohnungsbau Waltraud Deeg und der Präsident vom WOBI Heiner Schweigkofler den neuen Mietern die 10 hochmodernen Wohnungen im Dachgeschoss des Gebäudes zwischen der Cagliari-Str. 10 und der Brescia-Str. 1-3-5, das nun über 116 Wohnungen für insgesamt rund 300 Personen verfügt. Für das WOBI waren unter anderem der Vizepräsident Primo Schönsberg, der Generaldirektor Wilhelm Palfrader und der Technische Direktor Gianfranco Minotti anwesend. Schweigkofler hat sich bei der großen Anzahl der Experten und Fachleuten bedankt, die an diesem innovativen Projekt teilgenommen haben. Unter anderem unterstreicht dieses Vorhaben das Engagement des WOBI für das Klima, ein Thema, das heute sehr aktuell ist.
Vizepräsident Primo Schönsberg meint: „Ich möchte sagen, dass es ein guter Dienst der öffentlichen Verwaltung ist. Indem wir europäische Ressourcen genutzt haben, haben wir das getan, was das Ziel des Instituts ist, denjenigen, die es benötigen, eine Unterkunft zu bieten.
Das Wort ging dann an die Mieter, die sich sehr glücklich darüber gezeigt haben, dass hier gute Arbeit für die Stadt Bozen und für sie selbst geleistet wurde.

Der Technische Direktor Gianfranco Minotti erklärte, dass man 10 Wohnungen gewinnen konnte, dank der Sanierung des darunter liegenden Gebäudes. Durch die energetische Umwandlung wurde ein Bonuskubus gewonnen und somit die Möglichkeit den Dachboden auszubauen. Durch die Sanierung können 110.000 Liter Diesel pro Jahr eingespart werden. Von dieser Einsparung profitieren die Mieter direkt, während die Umwelt und damit alle Menschen von der niedrigeren Verbrennung profitieren, sofern das Haus entsprechend den Vorgaben genutzt wird. Die Photovoltaikanlage ermöglicht auch die Produktion von 50% des Warmwassers.
Der Weg zur heutigen Übergabe war lang. Ein grundlegendes Element war die Teamarbeit. Das Ergebnis war außergewöhnlich, Experten aus ganz Europa kamen zur Besichtigung der Baustelle, so wie auch Universitäten aus ganz Italien. Diese Arbeit wird ein Beispiel für nachfolgende Interventionen sein. Die Baufirma Cavagnis aus Padua bekräftigt, dass es sich keineswegs um eine banale Baustelle, sondern um eine Herausforderung für alle handelte: Bei Hundert im Haus lebenden Familien das Dach abzudecken und das Haus um die letzte Etage auszubauen, passiert nicht jeden Tag. Ulrich Santa, Generaldirektor der KlimaHausagentur gratuliert allen zu diesem echten Vorzeigeprojekt, nicht nur auf lokaler, sondern auch auf internationaler Ebene. Die Mieter, die etwas Unbehagen ertragen mussten, werden nun durch die Verbesserung der Lebensqualität entschädigt. Damit ist man von der Klasse G in die Klasse A KlimaHaus gewechselt.
Vor dem traditionellen Durchtrennen des Bandes erinnerte Landesrätin Deeg daran, dass das WOBI nur die „Kiste" bauen kann und wünschte allen, dass sie zu einer Gemeinschaft wachsen, die sich hier wohlfühlt und die mit gutem Beispiel vorangeht.
Abschließend schätzte Primo Schönsberg die Arbeit von Landesrätin Deeg, die erst seit wenigen Monaten zuständig ist, aber bereits großes Engagement für das WOBI gezeigt hat.
Am Ende der feierlichen Zeremonie erteilte Pfarrer Stefan Stoll den Segen. Derzeit verfügt das WOBI in der Gemeinde Bozen über 6.502 Wohnungen.