WOBI, Neubau in der Zone Sulzenhof fertiggestellt: sechs Wohnungen stehen vor der Übergabe. Das Projekt verbindet lokale Bautradition mit modernen Nachhaltigkeitsstandards.

04.05.2026, 22:00

Das Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol hat die Arbeiten zur Errichtung einer neuen Wohnanlage in der Zone Sulzenhof in Toblach abgeschlossen. Das Gebäude mit einem Gesamtvolumen von 4.600 Kubikmetern stellt der lokalen Bevölkerung sechs neue Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 50 und 85 Quadratmetern sowie zehn unterirdische Autoabstellplätze zur Verfügung.

Das Projekt ist so ausgerichtet, dass der solare Energieeintrag bestmöglich genutzt wird, und fügt sich ausgewogen in den sensiblen landschaftlichen Kontext der Zone ein. Die architektonischen Entscheidungen interpretieren Merkmale der lokalen Bautradition in zeitgemäßer Form neu und gewährleisten eine harmonische visuelle Wirkung. Durch den Anschluss an das Fernwärmenetz und den Einsatz fortschrittlicher baulicher Lösungen erreicht das Gebäude den zertifizierten KlimaHaus-A-Standard. Damit werden den Mieterinnen und Mietern ein hoher Wohnkomfort sowie eine spürbare Senkung der Energiebetriebskosten gewährleistet.

„Mit dem Bauvorhaben in Sulzenhof geben wir dem Gebiet von Toblach eine hochwertige Antwort auf den Wohnbedarf, bei der technische Effizienz und Respekt vor der alpinen Landschaft zusammenkommen“, erklärt die Präsidentin des WOBI, Francesca Tosolini. „Jeder Neubau ist eine Herausforderung, die über das reine Bauen hinausgeht: Es geht darum, gesunde und nachhaltige Räume zu schaffen, die sich in die Identität unserer Dörfer einfügen. Dieses Ergebnis ist auch dem wertvollen Beitrag der Gemeinden zu verdanken, die die Flächen zur Verfügung stellen. Mein besonderer Dank gilt dem Bürgermeister von Toblach, Martin Rienzner, mit dem ein transparenter und korrekter Dialog besteht. Gerade diese gemeinsame Zielsetzung und die institutionelle Zusammenarbeit ermöglichen es uns, die gesetzten Ziele gemeinsam zu erreichen und Projekte umzusetzen, die auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zugeschnitten sind.“

„Dieses Bauvorhaben ist für unsere Gemeinde von großer Bedeutung und ein sichtbares Zeichen dafür, dass Wohnen mit Qualität, Nachhaltigkeit und Rücksicht auf unser Ortsbild möglich ist“, erklärt der Bürgermeister von Toblach, Martin Rienzner. „Mit der Fertigstellung dieser Wohnungen wird sechs Familien erneut die Chance auf ein neues Zuhause in Toblach eröffnet. Mein besonderer Dank gilt dem Wohnbauinstitut für die konstruktive Zusammenarbeit, die fachliche Kompetenz und den großen Einsatz bei der Umsetzung dieses Projektes. Solche Initiativen zeigen, wie wichtig eine enge Partnerschaft zwischen Land und Gemeinde ist, um konkrete Lösungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu verwirklichen.“

„Mit diesen sechs neuen, energieeffizienten und lebenswerten Wohnungen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um dem Bedarf an sozialem Wohnraum in Toblach und darüber hinaus im Pustertal gerecht zu werden“, erklärt die Landesrätin für Wohnbau, Ulli Mair. „Ich danke allen, die an der Umsetzung dieses Projektes beteiligt waren, für ihre Arbeit und ihr Engagement.“

Die Arbeiten, die dem Unternehmen Merotto anvertraut wurden, begannen Ende 2023 und wurden im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen. Sie standen unter der kontinuierlichen Aufsicht der internen Bauleitung des Instituts, die trotz der logistischen Herausforderungen aufgrund der für die Gegend typischen Witterungsbedingungen die Einhaltung der Qualitätsstandards sicherstellte.

„Die interne Bauleitung hat es uns ermöglicht, jede Phase der Baustelle sehr genau zu begleiten und sicherzustellen, dass jedes Detail den Erwartungen der künftigen Mieterinnen und Mieter entspricht“, so Präsidentin Tosolini abschließend. „Wir befinden uns nun in der Schlussphase des Verwaltungsverfahrens zur Erlangung der Benutzungsgenehmigung – dem letzten notwendigen Schritt, um sechs Familien die Schlüssel übergeben zu können.“

Die Investition bestätigt die Fähigkeit des Instituts, öffentliche Ressourcen bestmöglich einzusetzen, um dauerhaften sozialen und architektonischen Mehrwert zu schaffen.