Das Wobi weiht zwei neue Wohngebäude in Bozen und Terlan ein
Das Institut für den sozialen Wohnbau (Wobi) der Autonomen Provinz Bozen hat zwei neue Wohngebäude eingeweiht – ein bedeutender Schritt zur Bereitstellung qualitativ hochwertiger und erschwinglicher Wohnlösungen.
Ein Gebäude befindet sich in der Pfarrhofstraße Straße 24 in Bozen: der moderne Komplex beherbergt 15 Wohnungen mit Flächen zwischen 64 und 77 Quadratmetern. Besonderes Augenmerk wurde auf Nachhaltigkeit gelegt: die KlimaHaus A-Klassifizierung garantiert hohen Wohnkomfort und niedrigen Energieverbrauch.
Von den 15 Wohnungen wurden fünf bereits zu Sozialmieten und zehn zum bezahlbaren Mietzins Mieten vergeben. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die Barrierefreiheit: zwei Wohnungen wurden speziell an die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen angepasst, mit großzügigen, barrierefreien Räumen. Ein Aufzug ermöglicht einen direkten und bequemen Zugang zu allen Etagen ab der Garage.
„Mit diesen 15 neuen Wohnungen, die stark auf Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Inklusion ausgerichtet sind, stellen wir der Gemeinschaft sichere, funktionale und würdige Räume zur Verfügung, die Familien, ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung in einer barrierefreien Umgebung aufnehmen können, die auf Lebensqualität achtet“, betonte die Präsidentin des Wobi, Francesca Tosolini. „Wir haben Räume geschaffen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind und ein Gemeinschaftsgefühl fördern. Unser Ziel ist es, unsere Wohnungen zu einem Ort zu machen, an dem sich alle wirklich zu Hause fühlen können, in einem Umfeld, das sowohl die Menschen als auch die Umwelt respektiert.“
Das Gebäude wurde so konzipiert, dass das Wohlbefinden der Bewohner maximiert wird, mit einem kleinen, aber gepflegten Gemeinschaftsgrünbereich, großzügigen Parkmöglichkeiten, Balkonen und Terrassen. Die strategische Lage in der Pfarrhofstraße gewährleistet zudem eine hervorragende Anbindung an die wichtigsten Dienstleistungen: in unmittelbarer Nähe befinden sich Supermärkte, Sportzentren, Bars, Restaurants und eine Kindertagesstätte. Das Gebiet ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden und verfügt über einen Radweg, was nachhaltige Mobilität fördert. Die Wohnungen wurden in den letzten zwei Monaten vergeben, wobei fünf Familien nach der Vertragsunterzeichnung am 25. Juni bereits ihre neuen Wohnungen bezogen haben.
Gleichzeitig wurde ein weiteres bedeutendes Projekt im Ortsteil in der Au, in der Fraktion Siebeneich der Gemeinde Terlan eingeweiht. Der neue Wohnkomplex, erreichbar über die Bahnhofstraße, umfasst acht neue Wohnungen und elf unterirdische Parkplätze. Der Bürgermeister, der an der Einweihung teilnahm, gratulierte Präsidentin Tosolini und Generaldirektor Wilhelm Palfrader: „Dieses Projekt fügt sich perfekt in das städtebauliche Umfeld eines ruhigen Wohnviertels ein und bietet qualitativ hochwertige Wohnlösungen, die ästhetischen und funktionalen Standards entsprechen“, erklärte der Bürgermeister von Terlan, Hansjörg Zelger. „Durch diese Aufwertung wird das Gebiet, das wir in der ruhigen Fraktion Siebeneich zur Verfügung gestellt haben, die sozialen Dynamiken des Viertels fördern und die neuen Bewohner bestmöglich aufnehmen.“
Die zweigeschossige Struktur besteht aus zwei Gebäuden mit einem gemeinsamen Grünbereich und einem Parkplatz für etwa zwanzig Fahrräder. Auch das Projekt in Siebeneich entspricht der KlimaHaus-A-Klasse, mit dreifach verglasten Fenstern, die hervorragende thermische Eigenschaften bieten. Die Wohnungen reichen von Zweizimmerwohnungen mit einem Schlafzimmer und einer Fläche ab 45 Quadratmetern bis hin zu größeren Wohnungen mit über 80 Quadratmetern, drei Schlafzimmern und zwei Bädern.
„Die Einweihung dieser beiden Wohnkomplexe ist ein greifbarer Beweis für das Engagement, das Recht auf Wohnen für alle Bürger Südtirols zu gewährleisten“, erklärte die Landesrätin für Wohnbau, Ulli Mair. „Mein Dank gilt den Technikern des Wobi und dem verantwortlichen Personal für diese positiven Beispiele der Raumnutzung.“ Neue Bauten wie die in Bozen und Terlan sind laut Mair von grundlegender Bedeutung, aber „es ist unerlässlich, weiterhin zu investieren, um effektiv und dauerhaft auf die immer dringlichere Wohnungsnachfrage zu reagieren. Die Zusammenarbeit zwischen der Provinz und dem Wobi ist entscheidend, um diese Ziele zu erreichen und resiliente sowie inklusive Gemeinschaften zu schaffen.“
Präsidentin Tosolini bestätigte, dass „das Wobi hier nicht aufhört. Zu diesen neuen Gebäuden werden in den nächsten drei Jahren weitere 90 neue Wohnungen in der Gemeinde Bozen hinzukommen. Zahlen, die allein den Bedarf nicht decken können, aber eine konkrete Antwort in einem Kontext darstellen, in dem die Nachfrage hoch und oft dringend ist. Deshalb setzen wir neben dem Neubau auch entschlossen auf die Sanierung des bestehenden Bestands: die Wiederherstellung und Aufwertung der über 13.500 bereits vom Wobi verwalteten Wohnungen bedeutet, öffentliche Ressourcen zu nutzen und sie wieder vollständig für diejenigen verfügbar zu machen, die sie am dringendsten benötigen.“