WOBI und Gemeinde Leifers: Kritische Fälle gelöst, neue Wohnungen geplant

19.05.2026, 22:00

Nicht nur Planung, sondern konkrete und unmittelbare Ergebnisse für das Gebiet von Leifers. In einem Klima großer institutioneller Zufriedenheit fand in den vergangenen Tagen ein Treffen zwischen der Präsidentin des WOBI, Francesca Tosolini, dem Bürgermeister von Leifers, Giovanni Seppi, und der Stadträtin für Sozialpolitik, Debora Pasquazzo, statt. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens standen die endgültige Lösung der zuvor aufgezeigten Wohnungsnotfälle sowie die Verwaltung der Wohnungen.

Der Austausch bestätigte die Überwindung der dringendsten kritischen Situationen: Für die Familien, die aufgrund schwerwiegender prekärer Verhältnisse gemeldet worden waren, konnte eine konkrete Lösung gefunden werden, wodurch rasch auf die Bedürfnisse der schwächeren Bevölkerungsgruppen reagiert wurde. Positiv sind auch die Zahlen im Bereich der Instandhaltung: Bei einem Gesamtbestand von rund 500 Wohnungen in der Gemeinde Leifers warten derzeit nur zwei Wohnungen auf Sanierung. Damit sind die offenen Fälle nahezu vollständig abgebaut und der öffentliche Wohnungsbestand steht fast zur Gänze zur Verfügung.

„Wir sprechen nicht von Absichten, sondern von gelösten Fällen und erreichten Zielen dank der Teamarbeit mit der Gemeindeverwaltung“, erklärte die Präsidentin des WOBI, Francesca Tosolini. „Es ist uns gelungen, die schwerwiegendsten Notlagen mit Pragmatismus zu lösen. Wichtig ist auch zu betonen, dass die Rangordnungen ausschließlich dann erstellt werden, wenn die Familien die von der Landesgesetzgebung vorgesehenen Voraussetzungen erfüllen: Es gibt keinen Ermessensspielraum, sondern ein strenges Verfahren, das die Prioritäten festlegt. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass diese Maschinerie so schnell wie möglich funktioniert.“

„Ich möchte dem WOBI meinen herzlichen und aufrichtigen Dank für die konstante, konkrete und stets am Gemeinwohl orientierte Zusammenarbeit aussprechen. Die gemeinsam geleistete Arbeit ist ein bedeutendes Beispiel dafür, wie es durch Dialog und gemeinsame Zielsetzungen möglich ist, echte und greifbare Antworten auf die Wohnbedürfnisse unserer Gemeinschaft zu geben und gleichzeitig das Vertrauen in die Institutionen zu stärken“, erklärte der Bürgermeister von Leifers, Giovanni Seppi.

„Die Synergie zwischen Gemeinde und WOBI bestätigt sich als wirksames Instrument, um unseren Bürgerinnen und Bürgern konkrete Antworten zu geben. Ich bin sehr zufrieden über die Lösung der komplexesten Notfälle, mit denen wir befasst waren: Familien in schwerwiegenden prekären Situationen ein sicheres Zuhause gegeben zu haben, ist nicht nur ein Verwaltungsakt, sondern eine soziale Pflicht, die erfolgreich erfüllt wurde. Wir werden mit dieser Entschlossenheit weiterarbeiten“, erklärte die Stadträtin für Sozialpolitik der Gemeinde Leifers, Debora Pasquazzo.

Im Rahmen des Treffens wurde auch die Zukunft des Projekts in der Unterbergstraße vertieft. Es handelt sich um das wichtigste Vorhaben des WOBI in der Gemeinde Leifers, das den Abbruch und anschließenden Wiederaufbau eines bestehenden Gebäudes vorsieht. Nach einer komplexen Phase der Freimachung der Wohnungen und des Erwerbs der privaten Wohneinheiten ist das Institut nun bereit, das technische Verfahren für die Errichtung einer neuen, modernen und funktionalen Struktur einzuleiten. Die zwischen WOBI und Gemeinde abgestimmte Strategie sieht die Schaffung von Wohnungen unterschiedlicher Größe vor, darunter auch kleinere Wohnungen für Seniorinnen und Senioren. Ziel ist es, die Wohnmobilität zu fördern: Durch moderne und funktionale Lösungen für ältere Menschen sollen derzeit untergenutzte große Wohnungen frei werden, damit sie kinderreichen Familien auf der Rangordnung zur Verfügung gestellt werden können.

„In Leifers werden in absehbarer Zeit neue Wohnungen des Wohnbauinstituts zur Verfügung stehen“, erklärte Landesrätin für Wohnbau Ulli Mair. „Der Dialog mit den Gemeinden ist essenziell, um gemeinsam und koordiniert die Vorgangsweise abzustimmen und um die drängenden Probleme am Wohnmarkt zu lösen. Ich freue mich, dass mit dem Gebäude in der Unterbergstraße, das nun zur Gänze dem Wohnbauinstitut gehört, moderne Wohnmöglichkeiten in Leifers geschaffen werden können.“

„Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Seppi und Stadträtin Pasquazzo hat greifbare Ergebnisse hervorgebracht, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger verbessern“, schloss Präsidentin Tosolini. „Den bestehenden Bestand zu optimieren bedeutet auch, den Mut zu haben, Räume neu zu denken, wie wir es in der Unterbergstraße tun werden, um das Angebot des Instituts effizient mit der tatsächlichen sozialen Zusammensetzung der Gemeinschaft von Leifers abzustimmen.“