WOBI genehmigt energetische Sanierung von 28 Wohnungen in Bozen

26.03.2025, 23:00

Bozen, 26. März 2025 – Ein weiterer wichtiger Schritt zur energetischen Sanierung und Verbesserung der Wohnqualität ist getan. In seiner letzten Sitzung am Montag, den 24. März 2025, hat der Verwaltungsrat des Instituts für den Sozialen Wohnbau der Provinz Bozen (WOBI) das Ausführungsprojekt sowie die Ausschreibung für die energetische Sanierung von 28 Wohnungen in der Reschenstraße in Bozen genehmigt. Dieses ehrgeizige Vorhaben sieht eine Gesamtinvestition von 4.736.084,41 Euro vor, davon 3.461.239,52 Euro als Ausschreibungssumme, einschließlich 151.050,92 Euro für Sicherheitskosten. Das Hauptziel besteht darin, die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern, den Verbrauch zu senken und den Mietern einen höheren Wohnkomfort zu bieten. Das Projekt umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, darunter die Sanierung der Dachdeckung, die Anpassung der Tiefgarage an die aktuellen Brandschutzvorschriften, den Austausch der Abluftanlagen für Bäder und Küchen sowie die Wärmedämmung und Sanierung von Fassaden, Balkonen und Terrassen. Zudem werden die Gasinstallationen für den häuslichen Gebrauch außer Betrieb genommen.

Weiterhin werden zwei neue Aufzüge für die Gebäude Reschenstraße 28/D und 28/E installiert, die elektrischen Steigleitungen auf 6 kW pro Wohnung aufgerüstet und der alte Kamin des Heizkraftwerks in der Reschenstraße 30 abgerissen.

Besondere Aufmerksamkeit wurde der Sicherheit gewidmet. Die Tiefgarage mit 136 Stellplätzen wird saniert und an die geltenden Brandschutzbestimmungen angepasst: Die Trennwände zwischen den einzelnen Garagen werden entfernt, und die Zugangstüren durch zugelassene EI 60-Brandschutztüren ersetzt. Auch das Dach des Gebäudes wird umfassend modernisiert: Es wird eine neue gedämmte und belüftete Dacheindeckung installiert, die mit einer Sicherheitslinie für Wartungsarbeiten ausgestattet ist.

Das betroffene Gebäude, das aus zwei rechtwinklig angeordneten Blöcken besteht, wurde in den frühen 1980er Jahren erbaut und benötigt eine umfassende Modernisierung. Die technische Kommission des Wobi sprach sich in ihrer Sitzung Nr. 9 vom 23. Oktober 2024 einstimmig für das Projekt aus, das am 10. März 2025 vom verantwortlichen Projektleiter, Architekt Luca Carpi, gemäß Artikel 42 des Gesetzesdekrets 36/2023 validiert wurde.

„Diese Maßnahme ist ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements für Nachhaltigkeit und die Aufwertung des öffentlichen Wohnungsbestands“, erklärt Wilhelm Palfrader, Generaldirektor des WOBI. „Wir wollen die Verbesserung der Energieeffizienz mit der Anpassung an die neuesten Sicherheitsvorschriften verbinden und den Mietern dadurch sicherere, effizientere und komfortablere Wohnungen bieten.“

„Diese Sanierung ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Modernisierung des größtenteils in den 1980er Jahren errichteten Wohnungsbestands“, ergänzt die WOBI-Präsidentin Francesca Tosolini. „Das Programm sieht vor, auch weitere Gebäude in der Reschenstraße (Hausnummern 28 und 34) sowie in anderen Stadtteilen von Bozen zu sanieren. Dies ist nur ein erster Schritt, dem weitere folgen werden. Unser Hauptziel bleibt es, den Wohnbedarf zu decken, indem wir sowohl soziale als auch ökologische Qualität und Sicherheit gewährleisten und die Wohnungen effizienter gestalten. Die bestmögliche Nutzung des bestehenden Immobilienbestands ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Ziels.“

Die Arbeiten werden im Rahmen eines offenen Verfahrens gemäß Artikel 71 des Gesetzesdekrets 36/2023 nach dem Kriterium des wirtschaftlich günstigsten Angebots vergeben. Der Baubeginn ist in den kommenden Monaten geplant, mit einer voraussichtlichen Dauer von etwa 18 Monaten.