WOBI: Mehr Barrierefreiheit und Selbstständigkeit - neue Rampe für Menschen mit Behinderungen am Eingang in der Mailandstraße in Betrieb
Der erneuerte Zugang ist barrierefrei. Die in nur drei Monaten errichtete Rampe ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Besucherinnen und Besuchern des Sitzes einen reibungslosen und selbstständigen Zugang.
Mehr Barrierefreiheit, größere Selbstständigkeit und konkrete Antworten auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Das Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol (WOBI) hat die Arbeiten zum Abbau architektonischer Barrieren an seinem Sitz in der Mailandstraße 2 in Bozen abgeschlossen und die neue Zugangsrampe, die anstelle des ehemaligen Zeitungskiosks errichtet wurde, offiziell in Betrieb genommen.
Die Arbeiten, die am 30. März begonnen und Anfang Juni nach nur drei Monaten abgeschlossen wurden, gehen auf eine strategische Entscheidung des WOBI zurück, den Eingangsbereich zu modernisieren und vollständig zugänglich zu machen. Die bisherige Zugangslösung für Menschen mit Behinderungen brachte verschiedene organisatorische Schwierigkeiten mit sich, da sie die dem Personal vorbehaltenen Wege kreuzte und für das manuelle Öffnen der Durchgänge jedes Mal der Einsatz eines Mitarbeiters erforderlich war. Die neue Anlage beseitigt diese Hindernisse grundlegend und ermöglicht einen reibungslosen und völlig selbstständigen Zugang.
„Der Abbau architektonischer Barrieren ist niemals bloß eine formale Pflichterfüllung, sondern ein Ausdruck von Zivilität und Respekt gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern - erklärt die Präsidentin des WOBI, Francesca Tosolini. Wir wollten einen zentralen Bereich unseres Sitzes gezielt aufwerten, um jede Form der Benachteiligung zu beseitigen. Eine öffentliche Einrichtung muss willkommen heißen und darf den Menschen, die sie aufsuchen, das Leben nicht erschweren: Mit der neuen Rampe gewährleisten wir allen das Recht, unsere Büros völlig selbstständig zu erreichen, ohne auf die Hilfe anderer warten zu müssen. Das ist ein grundlegender Schritt hin zu einem modernen, offenen und inklusiven Institut.“
Die Maßnahme stößt im Viertel und bei den Besucherinnen und Besuchern des Sitzes auf positive Resonanz; die Rampe wird täglich und häufig genutzt - nicht nur von Menschen mit motorischen Behinderungen, sondern auch von älteren Menschen und Eltern mit Kinderwagen sowie von allen, die den neuen Zugang über die Rampe gegenüber den herkömmlichen Treppen als bequemer empfinden.
„Dass so viele Menschen aus dem Viertel die neue Rampe nutzen, ist die schönste Bestätigung dafür, dass diese Entscheidung richtig und weitsichtig war - so Präsidentin Tosolini abschließend. Es ist uns gelungen, einen ungenutzten Raum wie den ehemaligen Zeitungskiosk in eine Einrichtung von öffentlichem Nutzen für das gesamte Viertel umzuwandeln. Ein physisches Hindernis zu beseitigen bedeutet, einfachere und menschlichere Beziehungen zwischen dem WOBI und der Bevölkerung zu schaffen und zu zeigen, dass die Aufmerksamkeit für Details einen Unterschied für die Lebensqualität im Alltag macht.“
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