WOBI: Neuer Wohnkomplex in Siebeneich fertiggestellt und bewohnt. Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Blick auf die Mobilität

02.09.2026, 14:45

Lokalaugenschein von Präsidentin Tosolini und Bürgermeister Zelger im neuen Wohnviertel in Terlan. Bauarbeiten abgeschlossen, acht Familien bestens integriert und Verkehrsinfrastruktur fertiggestellt. Verlängerung der Buslinie 8 angeregt.

Das Bauvorhaben des Instituts für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol in der Fraktion Siebeneich in der Gemeinde Terlan ist nun endgültig und vollständig abgeschlossen. Wenige Monate nach der Einweihung der Wohnanlage im Ortsteil In der Au führten WOBI-Präsidentin Francesca Tosolini und der Bürgermeister von Terlan, Hans Zelger, vor Kurzem einen gemeinsamen Lokalaugenschein durch, um sich vor Ort vom Zustand der Anlage, von der Fertigstellung der Nebenarbeiten und von der Entwicklung des Zusammenlebens im neuen Wohnviertel ein Bild zu machen.

„Der Lokalaugenschein hat den vollen Erfolg des Projekts bestätigt: Die acht zugewiesenen Familien wohnen inzwischen dauerhaft in der Anlage und haben sich hervorragend in das ruhige, gepflegte Umfeld mit hoher Lebensqualität eingefügt, das die Fraktion zwischen Bozen und Terlan auszeichnet - nur wenige Schritte vom Radweg und den wichtigsten Verkehrsverbindungen entfernt“, berichtet Präsidentin Tosolini. Die Wohnanlage wurde nach dem Energiestandard KlimaHaus A errichtet und mit biomassebetriebenen Anlagen ausgestattet. Heute ist sie ein lebendiger und voll funktionsfähiger Wohnort.

Mit dem Ende des Sommers wurden auch die letzten Nebenarbeiten und Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen. Besonders hervorzuheben sind der Bau des neuen Kreisverkehrs und die Aufbringung des endgültigen Asphaltbelags, die die Zufahrt zu den Tiefgaragenplätzen und den Außenstellplätzen erleichtern. Im Zuge der Neugestaltung des Straßenraums wurde außerdem bereits eine Busbucht vorgesehen - ein strategisches Detail, dem sowohl die Gemeinde als auch das WOBI grundlegende Bedeutung beimessen. Gemeinde und WOBI richten daher gemeinsam den Wunsch an das Mobilitätsamt des Landes und das Verkehrsunternehmen, die städtische Buslinie 8, die derzeit das Stadtviertel Moritzing/Kaktus bedient, bis Siebeneich zu verlängern.

„Die neue Wohnanlage in Siebeneich ist ein gelungenes Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und WOBI. Die acht Familien haben sich bestens eingelebt, und die Anlage fügt sich sehr gut in das neue Wohnviertel ein. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt setzen: die Verlängerung der städtischen Buslinie Nr. 8 von Bozen über das Krankenhaus bis nach Siebeneich. Gerade weil viele Bewohnerinnen und Bewohner im Krankenhaus arbeiten, wäre diese direkte Verbindung ein großer Gewinn. Sie würde den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern, den Individualverkehr reduzieren und die Lebensqualität im gesamten Gebiet weiter verbessern.“ betont der Bürgermeister von Terlan Hans Zelger.

Wohnbaulandesrätin Ulli Mair erklärt: „Mit diesen acht neuen Wohnungen wird das Angebot an sozialem Wohnraum in der  Gemeinde Terlan und damit im Etschtal rund um den Ballungsraum Bozen weiter  ausgebaut. Das Gebäude biete hohe Wohnqualität und fügt sich zugleich gut in das  neue Wohnviertel ein. Zweieinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung, an der ich  teilgenommen habe, sind die Wohnungen bewohnt und die Erschließungsarbeiten  abgeschlossen. Das spricht für die gelungene Umsetzung, zu der ich allen  Beteiligten gratuliere.“

„Zu sehen, wie aus einer Baustelle ein geordnetes, schönes und belebtes Wohnviertel wird, ist die größte Freude“, erklärt WOBI-Präsidentin Tosolini. „Siebeneich zeigt, wie sich der soziale Wohnbau harmonisch in die Wohngebiete unserer Gemeinden einfügen und dabei hervorragende Wohnstandards bieten kann.“ Die Schönheit der Anlage muss jedoch mit der Einhaltung der Regeln einhergehen: „Als Institut fördern wir mit Nachdruck eine Kampagne für ein gutes Zusammenleben, die auf Verantwortungsbewusstsein setzt - von der Abfallentsorgung bis zur Einhaltung der Ruhezeiten. Zusammenleben erfordert Engagement, und der respektvolle Umgang mit den Gemeinschaftsflächen ist die unverzichtbare Voraussetzung für ein verantwortungsvolles soziales Wohnen.“

„Die besten Ergebnisse erzielen wir immer dann, wenn wir kontinuierlich und im engen Schulterschluss mit den Gemeinden arbeiten“, so Präsidentin Tosolini abschließend. „Wir haben den Randgebieten und kleinen Ortschaften stets höchste Aufmerksamkeit gewidmet und werden dies auch weiterhin tun. Gerade dort haben die Zuweisung und Sanierung von Wohnungen eine außerordentliche soziale und emotionale Wirkung. Ein herzlicher Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Technikern, die dieses Projekt mit großer Professionalität begleitet und es uns ermöglicht haben, der Gemeinschaft von Terlan ein modernes, effizientes und hervorragend in das Umfeld integriertes Bauwerk zu übergeben.“


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